Gegen Gewalt

GewaltNeinDanke

 

 

 

 Wirksame Hilfe für Gewaltopfer

 

Anlaufstelle: Heilpraxis für Kinder und Erwachsene- Anita Kraus

Tel.: 08841-626881 oder 0172 3287618

Kontakt auch möglich an Sonn und Feiertagen

Falls der Anrufbeantworter läuft, bitte auf den AB sprechen, Sie werden in Krisensituationen umgehend  zurück gerufen

 

 Gewalterfahrungen in Kindheit und Jugend

 

sind leider ein häufiges Phänomen.

Etwa zehn Prozent der Bevölkerung haben in ihrer Kindheit Erfahrungen von emotionalem, körperlichem oder sexuellem Missbrauch sowie seelische Vernachlässigung  und Verwahrlosung erlebt. Diese Erfahrungen haben vielfältige Auswirkungen auf die Psyche der Betroffenen,

aber auch auf körperliche Erkrankungen im Erwachsenenalter.

Typische Folgen sind etwa Alpträume,

das Wiedererleben des Ereignisses in Form von Bildern oder körperlichen Schmerzen,

starke innere Anspannung und  Unruhe

Vermeidung von Allem, was an das Trauma erinnert.

 

Sind Sie auch dieser Meinung - A G SUNDE WATSCHN HAT NOCH KEINEM GESCHADET ??? 

 

 

Folgen von Gewalt

 

Nicht jeder von uns hat das Glück in einer liebevollen und fürsorglichen Familie aufzuwachsen.

Gewalt zu erleben oder erlebt zu haben, vor allem in der Familie, hinterlässt tiefe seelische Narben.

Menschen, die Gewalt erfahren haben, fühlen sich oft verachtet, nicht liebenswert oder nicht geliebt.

Sie haben Angst, verlassen zu werden und haben Schwierigkeiten, anderen Menschen zu vertrauen. Viele fühlen sich auch schuldig für das, was ihnen angetan wurde und schämen sich dafür. 

Die Reaktion von Menschen auf schlimme Erfahrungen kann sehr unterschiedlich und die Folgen können schwerwiegend sein: manche ziehen sich zurück und möchten keinen Kontakt zu anderen Menschen haben, aus Angst enttäuscht zu werden. Andere sind leicht reizbar, reagieren schnell aggressiv und rasten ohne ersichtlichen Grund aus. Die körperliche oder seelische Gewalt, die zuhause erfahren wird, wird nicht selten von dem Betroffenen auf Geschwister oder andere Kinder und Jugendliche übertragen. Manche richten ihre Aggression auch gegen sich selbst, indem sie sich selbst verletzen oder sich nichts Schönes mehr gönnen. Auch früheren Interessen wird häufig nicht mehr nachgegangen. Gewalterfahrungen führen dazu, dass der Betroffene sich schlecht auf Alltägliches, wie zum Beispiel die Schule, konzentrieren kann, weil er immer wieder an das Erlebte denken muss.

Viele Menschen versuchen zu verdrängen, was sie erlebt haben. Um nicht mehr darüber nachdenken zu müssen, reden sie nicht darüber, was ihnen passiert ist. Sie versuchen nicht mehr an die Orte zu gehen, die sie an die Erlebnisse erinnern oder brechen den Kontakt zu den Menschen ab, die ihnen die Gewalt angetan haben. Dies kann so weit gehen, dass sie sich an manche Dinge nicht mehr bewusst erinnern können.

Schlimme Erlebnisse können jedoch nicht einfach vergessen werden und lassen den Betroffenen oft noch lange an den Folgen leiden. Viele haben Alpträume oder werden immer wieder an das Erlebte erinnert. Manche haben dann das Gefühl, die Gewalt noch einmal zu erfahren. Schlimme Erinnerungen können beim Betroffenen Nervosität, Aggression, Schreckhaftigkeit sowie große Angst auslösen. Manchmal kommt es auch zu psychosomatischen Beschwerden wie Bauch- oder Kopfschmerzen. Um Gedanken und Gefühle kurzzeitig vergessen zu können, verletzen sich manche Menschen selbst. Es kann in diesem Zusammenhang ggf. zu schwerwiegenden psychischen Erkrankungen kommen.

 

Bildergebnis für gewalt an kindern

Die Auswirkungen von Gewalt

Gewalt ist weltweit eines der größten Gesundheitsrisiken für alle Lebewesen.

.Neben den direkten Folgen wie Verletzungen und Schmerzen tragen die Opfer auch erhebliche psychische Schäden davon, die ihr Leben dauerhaft beeinträchtigen .

 Auch gerade in der häuslichen Gewalt gegen Frauen – besteht doch im eigenen Heim die größte Gefahr. So hat etwa jede vierte Frau in Deutschland mindestens einmal körperliche oder sexuelle Gewalt durch einen Partner erlebt.

Die meisten Frauen schweigen darüber und fühlen sich schuldig und wertlos, meist lassen sie dann ihre  Wut und Aggressionen an Ihren wehrlosen Kindern aus und schlagen und verletzen diese. 

.

Der Einsatz körperlicher Züchtigungen als Erziehungsmaßnahme geht zwar seit Jahren zurück – nicht aber die Kindesmisshandlungen: Diese schwere Form der Gewalt, etwa durch Faustschläge, Tritte oder Verprügeln, erleben nach wie vor 10 bis 15 Prozent aller Kinder.

 

Die Gewaltforschung unterscheidet psychische, körperliche und sexualisierte Gewalt. Schlimme Folgen können alle diese Formen haben. Insbesondere beeinträchtigen allerdings frühe Gewalt in der Kindheit und häufige Übergriffe im Laufe des Lebens den psychischen und physischen Gesundheitszustand.

So leiden Menschen, die Opfer von Gewalt geworden sind, deutlich häufiger unter körperlichen und psychosomatischen Beschwerden wie Kopfschmerzen, Magen-Darm-Problemen, Schwindel, Blutdruckschwankungen sowie gynäkologischen Beschwerden.

Zu den psychischen Folgen von Gewalt gehören Depressionen, Stresssymptome, Angststörungen, posttraumatische Belastungsstörungen, Essstörungen und Suizidalität. Als unmittelbare Folgen nannten Betroffene etwa Niedergeschlagenheit, Schlafstörungen, vermindertes Selbstwertgefühl, erhöhte Ängste und Konzentrationsschwäche.

 

Bei Kindern mit Gewalterfahrungen wurden enorm hohe Beeinträchtigungen in der geistigen und emotionalen Entwicklung festgestellt.

 

Gewalt kann auch zu gesundheitsgefährdenden Verhaltensweisen führen: Im Versuch, die psychischen Belastungen zu bewältigen, greifen viele zu Zigaretten und Alkohol, aber auch zu Drogen oder Medikamenten.

Für Außenstehende sind diese Anzeichen allerdings nicht immer als Folgen von Gewalt erkennbar. Besonders Frauen schweigen aus Angst oder Scham sowie aus dem Gefühl heraus, für die Gewalt mitverantwortlich zu sein. Außerdem befürchten sie erneute Gewalttaten des Mannes, wenn die Probleme öffentlich werden. So sprächen viele betroffene Frauen nicht von sich aus über die erlittene Gewalt, sondern hätten den Wunsch, darauf angesprochen zu werden.

 

 

 

 

 

Ein besonderes Thema der Gewalt,

 Viele Arbeitnehmer sind davon betroffen :

 

MOBBING 

 

Hier in der Heilpraxis Anita Kraus werden Ihnen sehr wirksame Anti Mobbing Maßnahmen  in einer erfolgreichen Therapie vermittelt um sich somit aus der Opfer-Rolle zu befreien.

Sie werden nach dieser Therapie gestärkt mit einem neuen Selbstvertrauen und eigener Wertschätzung hervortreten.

Nehmen Sie am Besten heute noch Kontakt auf

für ein gezieltes Mobbing Coaching in Sachen Anti Mobbing Strategie

unter 08841-626881 oder 0172 3287618

 

 

 Mobbing am Arbeitsplatz

das viele Menschen leiden und erkranken lässt

 

Kleine Gemeinheiten, große Schikanen und gezielte Demütigungen können das Berufsleben zur Hölle machen. Mobbing-Opfer sollten sich wehren - und kein Arbeitgeber darf sich einfach aus dieser Verantwortung rausnehmen und wegschauen.

 

Wo Menschen auf engstem Raum arbeiten, über Jahre oder sogar Jahrzehnte, entsteht ein Reizklima

 Man kann sich die Kollegen meist nicht aussuchen, lernt einander aber sehr gut kennen

Oft zu gut.

In so einer Zwangsgemeinschaft wachsen auch Rivalitäten und echte Feindschaften. Bleiben offene oder schwelende Konflikte ungelöst, kann das Betriebsklima empfindlich leiden.

 

Kleine Frotzeleien und Spitzen sind Teil des Arbeitslebens. In manchen Unternehmen kommt es jedoch zu perfidem Tratsch, gezielt werden Gerüchte gestreut, einzelne Mitarbeiter wiederholt erniedrigt und von einer ganzen Gruppe unter Druck gesetzt - bis sie sich völlig ausgeliefert fühlen und ihren Job als Hölle empfinden

 Die Folgen sind oft schwer: Dauerstress, Wut, das Einbüßen des Selbstvertrauens bis hin zu psychosomatischen Erkrankungen oder Suizidgefahr.

Die Grenze zwischen Alltagskonflikten und Mobbing ist fließend.

Die Definition des Mobbing lautet: "Mobbing-Handlungen sind feindliche Angriffe gegen eine oder mehrere Personen, die systematisch und über einen längeren Zeitraum ausgeübt werden, mit dem Ziel, die Betroffenen zu demütigen oder auszugrenzen."

Das sollte niemand hinnehmen, sondern sich aus der Opferrolle lösen und Unterstützung suchen wie hier in der Heilpraxis Anita Kraus

 

Rechtlich steht Mitarbeitern eine Reihe von Möglichkeiten zur Verfügung, um sich gegen Mobbing zur Wehr zu setzen. Wenn der Arbeitgeber gar nichts oder deutlich zu wenig unternimmt, um Übergriffe zu verhindern, können sie ihre Arbeitsleistung zurückbehalten und zudem Schadensersatz geltend machen, gegenüber Mobbern wie auch dem Unternehmen.

 

Damit gehen sie jedoch ein  Risiko ein. Denn solche Ansprüche rechtlich durchzusetzen, ist  schwierig. Systematische Schikanen müssen Arbeitnehmer dokumentieren und durch Zeugen belegen können, den Zusammenhang zu psychischen und physischen Folgen beweisen.

 

 

Im folgenden finden Sie - sozusagen als "Erste Hilfe" - einige Anregungen und Tipps, wie Sie sich strategisch gegen Mobbing zur Wehr setzten können. Natürlich hängt deren Umsetzbarkeit immer von Ihrer persönlichen Situation ab und kann deshalb auch nur von Ihnen selbst beurteilt und enschieden werden Mobbing beginnt in der Regel mit Sticheleien und herabwürdigenden Äusserungen zu Ihrer Person, Die Inhalte reichen von Verspottungen, Ignorieren bis hin Frechheiten und Lügen

 Erste-Hilfe- Strategien gegen Mobbing:

Setzen Sie sich gegen Mobbing rechtzeitig zur Wehr 

1  Mobbing erkennen

Mobbing beginnt in der Regel mit Sticheleien und herabwürdigenden Äusserungen zu Ihrer Person .

Die Inhalte reichen von Verspottungen, Ignorieren bis hin Frechheiten und Lügen..

2 Selbstbewusstsein zeigen

Am Besten Sie lassen sich durch eigenartige ungerechtfertigte Vorwürfe von Arbeitskollegen oder Chefs nicht beeindrucken und  rechtfertigen Sie sich vorallem nicht.


 

 

 

 

 

 

Häusliche Gewalt

Gewalt in der Familie

Gewalt in der Partnerschaft

 

 

Eine Partnerschaft durchläuft verschiedene Phasen. Am Anfang scheint alles in Ordnung, Gewaltausbrüche des Partners sind eine Ausnahme und scheinen durch die Umstände und Stress erklärbar, die liebevollen Seiten und auch die Zeit, in der der Partner normal reagiert, überwiegen. Es mag auch sein, dass die Gewalt erst dann auftaucht, wenn wichtige Schritte vollzogen werden, wie Zusammenziehen oder Heirat, das erste Kind, Rückkehr ins Berufsleben oder die Trennung.

Gewalt kommt in der Regel nicht täglich vor

. Der Zyklus der Gewalt prägt das Geschehen, in der Phase des Spannungsaufbaus kann der Täter sich noch zurückhalten, Stress in der Beziehung und anderen Lebensbereichen wird aber nicht kompensiert, sondern verdrängt oder mit Suchtmitteln unter Kontrolle gebracht, solange, bis der Stresspegel zu hoch ist und Kleinigkeiten das Fass zum Überlaufen bringen.

 

Nach dem Gewaltakt ist eine Entlastung da und der Täter bereut sein Verhalten und verspricht, es nie wieder zu tun. Die Partnerin schöpft Hoffnung, da sie ihn auch als liebevollen Mann erlebt hat und bleibt.

Mit der Zeit werden die Abstände zwischen den Gewaltausbrüchen kürzer und Männer versuchen, ihr Verhalten zu rechtfertigen. Sie suchen immer nach neuen Gründen, die Tat mit den Reaktionen der Partnerin zu entschuldigen und den Eindruck zu erwecken, sie hätte ihn zu dem Ausbruch gereizt. So kommen beide in eine Gewaltspirale hinein, aus der es keinen Ausweg zu geben scheint.

Neben finanziellen, kulturellen, religiösen und familiären Abhängigkeiten wird die Bindung an einen Täter oft mit dem Stockholm-Syndrom erklärt.

Die gefährliche Bindung

 

Dieses Phänomen wurde 1973 in Stockholm während eines Banküberfalls mit Geiselnahme beobachtet. 6 Tage lang waren mehrere Bankangestellte dem bewaffneten Täter ausgeliefert. Die Geiseln kooperierten mit dem Täter und behinderten die Befreiung durch die Polizei. Erstaunlich war auch, dass sich eine Geisel später in den Täter verliebte und alle sich für eine Aussetzung der Bestrafung oder Reduzierung des Strafmaßes einsetzten.

Die Konstruktion des Stockholm-Syndroms als besondere Erkrankung wird von vielen Fachleuten angezweifelt. Es bezieht sich auf eine Situation, in der die Gewaltsituation von längerer Dauer ist und ein enger Kontakt zwischen Opfern und Tätern besteht, der nicht nur negativ ist. Psychologinnen und Psychologen führen dies auf die enge Bindung während der Gefahrensituation, die Abhängigkeit der Geiseln von der Laune des Täters und Überlebensstrategien zurück. Hilflos ausgeliefert an einen bewaffneten und damit überlegenen Täter, hoffen Menschen, dadurch verschont zu werden, indem sie den Angreifer gnädig stimmen und sich ihm bedingungslos unterwerfen. Diese Hoffnung wird genährt, wenn sich der Täter in manchen Momenten auch respektvoll verhält und seine verletzliche Seite offenbart.

Auf der anderen Seite gibt es die Erklärung der Identifikation mit dem Aggressor, die Opfern hilft, eine Gefahr, der sie hilflos ausgeliefert sind, seelisch zu überleben. Denn so verrückt es klingt, die Ausweglosigkeit der Situation verringert sich für die Opfer durch das psychische Konstrukt, die Taten aus der Sicht des Akteurs erklärbar zu machen. Hierbei könnte das von der Hirnforschung neu entdeckte Spiegelneuron eine große Rolle spielen.

Spiegelneurone sind Bereiche im Gehirn, die Handlungen, Emotionen und auch Intentionen des Gegenübers mit ihren neuronalen Netzwerken abbilden und Empathie ermöglichen

.

Das schweigsame Opferlamm

Schwache gebrochene Opfer

 

In einer intimen Beziehung mit einem Auf und Ab der Verhaltensweisen des Partners - einmal zeigt er Gewalttätigkeiten, ein anderes Mal vielleicht Scham über die begangene Tat und Verletzlichkeit, liegt es nahe, dass die Partnerin meint, sie könne dem Mann helfen.

Diese Vorstellung wird genährt durch mögliche Einsichten und Besserungswünsche des Täters in der Entspannungsphase, aber auch durch Vorwürfe an die Partnerin, sie habe durch ihr Verhalten zur Aggression beigetragen.

In einer Situation, in der die Partnerin ein unvereinbares Paradox zu bewältigen hat - am Ort, der ihrer Zuflucht und ihrem Schutz dienen soll, kann sie jederzeit grundlos angegriffen werden - und in einer intimen Beziehung, die Schutz und Liebe gewährleisten soll, kann sie von einem Moment auf den anderen gedemütigt und geschlagen werden - konstruiert die Psyche einen Ausweg

 

. Sie belässt das Opfer in dem Glauben, es könne aktiv mit seinem Verhalten zu dem Frieden zu Hause beitragen

 

Es mag Situationen geben, in denen es gelingt, durch Schweigen oder Unterwerfung weitere Aggressivitäten des Partners und eine Eskalation der Gewalt zu vermeiden

Eine betroffene Frau, die im 8. Monat schwanger war, schilderte mir, das  sie seit drei Monaten kein Wort mehr mit ihrem Mann gewechselt habe um so sich und ihr werdendes Kind zu schützen.

.

Wenn die Frau mit Trennung droht, gesteht der Täter vielleicht, dass er ohne die Partnerin nicht leben kann. Manche drohen auch mit Selbstmord oder sogar Mord an der Partnerin, oder an den gemeinsamen Kindern.

 

 Wenn der Mann berufliche oder finanzielle Sorgen, oder ein Suchtproblem hat, mag es sein, dass die Partnerin sich ihm überlegen fühlt, und Frauen wiegen sich dann in der Illusion, nur sie könnten den Partner retten. Sie überlegen immer neue Strategien oder Hilfsversuche, um den Mann zu einer Verhaltensänderung oder Therapie zu bewegen und verstricken sich mehr und mehr in eine hilflose Abhängigkeit und Unterwerfung..

Der Psychopath als Vater

.

Kinder die dem Elend ausgesetzt sind mit einem psychopathischen Vater aufzuwachsen

erleben vorallem auch  die Ängste der Mutter und werden dadurch erheblich traumatisiert.

Sie erleben das sich die Mutter selbst nicht schützen kann, obwohl sie in der Regel Sorge für die Kinder trägt und sie erleben ohnmächtig mit, dass die Quelle der Gewalt von ihrem Vater ausgeht.

.

Bleiben die Eltern bei anhaltender Gewalt zusammen, kann man beobachten, dass sich  die Kinder polarisieren.

Während einige Kinder sich auf die Seite der Mutter stellen und sich sogar bei einem Streit vor sie stellen, um sie zu schützen, ahmen die anderen den Täter nach, beschimpfen und demütigen die Mutter, die sie insgeheim verachten.

Den betroffenen Frauen fällt es dann noch schwerer, sich aus der Familie zu lösen und sich gegen ihre Kinder zu stellen, die die Seite des scheinbar Stärkeren und Überlegeneren unterstützen.

Manchmal entspricht die Wahrnehmung der Frau nicht der Realität. Eine Patientin hatte mir erzählt, das Sie ihren Mann nach einem Gefängnisaufenthalt, den er wegen häuslicher Gewalt verbüßt hatte, wieder in ihrer Wohnung aufnahm.. Der 11jährige Sohn schwänzte die Schule, aus Angst, der Mutter könnte in seiner Abwesenheit wieder etwas Schreckliches zustoßen.

Auf der anderen Seite gibt es Elternpaare, die so in ihre eigenen Probleme verstrickt sind, dass sie die Kinder vernachlässigen und verwahrlosen lassen. 

Die Aneinanderreihung von Wiederholungen

 

In Gesprächen erfährt man von den Betroffenen oft, dass sie selbst Opfer von Gewalt in der Kindheit waren und dass auch der Täter als Kind geschlagen wurde oder häusliche Gewalt gegenüber der Mutter mit ansehen musste.

 

Als Beispiele seien erwähnt: Die Frau hat sexuellen Missbrauch in der Kindheit erlebt, der Mann wurde als Junge von einem jähzornigen Vater regelmäßig verprügelt und in den Keller gesperrt.

Die Frau wurde in einer Familie mit einem alkoholkranken Vater groß, der Mann als Kind von der Mutter, die sich wieder verheiraten wollte, in eine Pflegefamilie abgegeben.

Es sieht dann so aus, als würde alles wiederholt, was bei den Eltern und oft schon bei den Großeltern falsch gelaufen ist - und, als würde dies in der künftigen Generation so weiterlaufen, weil auch die Kinder und Enkel nichts Besseres kennen gelernt haben.

Das Phänomen der Wiederholung - sei es als Opfer immer wieder in gewaltträchtige Beziehungen oder Situationen hineinzurutschen oder als Täter immer wieder in unhaltbare Aggressionen auszubrechen - ist ein Merkmal der "komplexen posttraumatischen Belastungsstörung".

Dieser Begriff wurde geprägt von Judith Herman, einer amerikanischen Therapeutin, die mit Frauen arbeitete, die in der Kindheit von einem Angehörigen sexuell missbraucht worden waren. Folgende Bereiche werden durch das Erleben andauernder Gewalt in der Kindheit beeinträchtigt:

Die Regulation von Affekten und Impulsen
Ärger ist schwer zu kontrollieren, Aggressionen werden zum Teil gegen sich selbst gerichtet bis hin zu Selbstverletzungen, die Neigung zum Selbstmord ist vorhanden, es gibt Störungen in der Sexualität, nicht nur bei Opfern von sexueller Gewalt - und ein exzessives Risikoverhalten kann auftreten.
Aufmerksamkeit und Bewusstsein
sind gestört, es gibt Zeiträume, an die man sich nicht erinnert, unabhängig vom Alkoholkonsum, die Betroffenen schildern, dass sie neben sich stehen oder sich selbst und die Umgebung als fremd erleben.
Selbstwahrnehmung
Es gibt kein Selbstvertrauen noch eine gesunde Selbsteinschätzung. Betroffene fühlen sich schuldig, empfinden Scham, möchten sich so anderen nicht anvertrauen und isolieren sich oder bagatellisieren die Tat oder Gefahr.
Somatisierung
Als Kompensation für die Verdrängung von Gefühlen wie Wut und Angst entstehen Schmerzen, Magen-Darmprobleme und andere Beschwerden bis hin zu schweren chronischen Erkrankungen wie Krebs.
Lebenseinstellungen
ähneln denjenigen von hoffnungslosen und machtlosen Kindern, die dem Leben hilflos ausgeliefert sind. Mit dem Verlust des Urvertrauens herrscht Verzweiflung, Resignation und Depression vor. Beziehungen zu anderen
beruhen auf Misstrauen. Es kommt, wenn überhaupt eine intime Beziehung zeitweise zustande kommt, zu Reviktimisierung und Viktimisierung, d.h. Opfer werden sich in Situationen wiederfinden, in denen sie wieder Opfer sind, oder sie machen andere Menschen zum Opfer.

 

Die gegenseitige Verstrickung

 

Noch komplizierter wird es, wenn man sich die Dynamik der Paarbeziehung anschaut. Beide haben in der Regel Gewalt in der Ursprungsfamilie als Kind erlebt. Im Augenblick des Erlebens werden beim Täter wie beim Opfer beide Anteile internalisiert, insbesondere dann, wenn sich der Prozess in der Kindheit wiederholt und die Überlebensstrategien sich chronifizieren. Das heißt, das Opfer erlebt nicht nur die Schmerzen, Ohnmacht und Hilflosigkeit, sondern gleichzeitig die Wut, Aggression und Entlastungsfunktion von Gewalt beim Täter. Und der Täter erlebt nicht nur seine eigene Ohnmacht und Ausweglosigkeit kurz vor der entlastenden Übersprungshandlung in einen aggressiven Ausbruch, sondern auch die Unterwerfung, den Totstellreflex und Reduktion von Schmerzempfindungen beim Opfer.

Menschen, die ständig Gewalt in der Familie erlebt haben, verlieben sich unbewusst in einen Menschen, der Ähnlichkeiten zu Personen dieser Familie aufweist und alte Traumata aktivieren kann. Dies wird unter anderem durch das Bindungshormon Oxytocin unterstützt, das bei Frauen stärker, bei Männern schwächer wirkt.

Beide haben in der Regel - hier grob vereinfachend dargestellt, denn das Innere eines Menschen organisiert sich nach einem Dauer-Trauma sehr komplex - einen Opferanteil und einen Täteranteil. Der Anteil, der nicht ins Selbstbild passt, wird ausgelagert und auf den Partner oder die Partnerin projiziert und dort verachtet und bekämpft.

Aufgrund des herrschenden Rollenbildes sind dies bei Männern eher der hilflose, sich selbstentwertende Anteil des Opfers und bei Frauen der mächtige, brutale, aggressive Teil des Täters.

In der Partnerschaft stößt diese Auslagerung und Projektion - die projektive Identifikation - auf einen verletzten Anteil im Partner oder der Partnerin, der durch die Erwartung des Gegenübers verstärkt oder ins Leben gerufen wird - die reziproke selffulfilling prophecy - die die Gewaltspirale immer wieder ankurbelt.

So ist es zu erklären, dass die Gewalt mit der Dauer der Beziehung nicht nur zunimmt, sondern dass es beiden schwer fällt, diese Hölle zu verlassen und gegen einen "unbekannten Himmel" einzutauschen.

 

Generationen- Traumata

 

Nur unvollständig erwähnt sei hier das Phänomen, dass Traumata auf nahestehende Angehörige, besonders Kinder, über Generationen übertragen werden können, gerade dann, wenn in der Familie darüber nicht gesprochen wurde oder daraus sogar ein Geheimnis oder Tabu gemacht wurde.

Das heißt, dass ein Mensch nicht persönlich ein Trauma erlebt haben muss, um traumatisiert zu werden und Symptome einer posttraumatischen Belastungsstörung zu entwickeln. Damit könnte sich auch die Häufigkeit der Gewalt in Familien erklären, deren Vorfahren Krieg, politische Verfolgung, Rassismus und andere von Menschen verursachte Gewalt erlebt haben.

 

Auswege und Hilfe in Form einer Traumatherapie

 

Als Ausweg aus dem Wiederholungszyklus der häuslichen Gewalt bietet sich eine Traumatherapie gekoppelt mit einer Heilhypnose an.

Sogar eine Beziehung, die auf Gewalt aufgebaut war, könnte eine Zukunft haben, wenn beide Partneri´zu einer Therapie bereit sind.

Leider sehen nur wenige Männer ein, dass sie an sich arbeiten müssen und vermeiden den ersten Schritt, an einem Antigewalt-Training teilzunehmen. Es ist zu vermuten, dass ihre Angst zu groß ist, ihre Fassade von Selbstschutz und ihr Bild von Männlichkeit aufzugeben und sich den Schrecken der Vergangenheit zu stellen.

Einen Versuch wert wäre auch der Einsatz von Homöopathie. Homöopathische Arzneimittel können die Therapie unterstützen und zusätzlich körperliche Symptome lindern. Viele Mittel zeigen Symptome von Gewalttätigkeit wie zum Beispiel Stramonium, der Stechapfel: Menschen, die dieses Mittel brauchen, schlagen um sich, wenn sie sich in die Enge gedrängt fühlen, oder Aurum, Gold - diese Menschen vertragen keinen Widerspruch und reagieren aggressiv.

 

Anlaufstelle: Heilpraxis für Kinder und Erwachsene- Anita Kraus

Tel.: 08841-626881 oder 0172 3287618

Kontakt auch möglich an Sonn und Feiertagen

Falls der Anrufbeantworter läuft, bitte auf den AB sprechen, Sie werden sobald wie möglich zurück gerufen

 

Als Anlaufadressen für Trainingsgruppen seien auch das Berliner Zentrum für Gewaltprävention, Tel. 030/23 45 79 02,

das Anti-Gewalt-Zentrum, Tel. 030/80 90 94 12,

die Beratung für Männer gegen Gewalt, Tel. 030/785 98 25 genannt.

Zusätzlich gibt es eine Beratung für Menschen, die stalken oder bedrohen  Tel. 030/39 79 08 98.

 

Eine Traumatherapie gekoppelt mit Heilhypnose ist sinnvoll und erfolgreich.

Ich befürworte wenn die Patienten und deren Kinder in Sicherheit leben können.

So mag es für viele Frauen unumgänglich sein, sich zu trennen., insbesondere für Ihren Schutz und Heilung, sowie für die mitleidenden  Kinder.

Von Seiten des Staats sind für den Schutz der Opfer polizeiliche und rechtliche Maßnahmen vorgesehen.